Kindesfolter bis zum Tod unter Jugendamtaufsicht:

Link: http://www.aktiv-gegen-missbrauch.com/2013/09/prozess-um-tote-anna.html#.UksYKX8pNw2

BONN/KÖNIGSWINTER –

Der Prozess um den grausigen Tod von Pflegekind Anna (9): Am Montag ist die zuständige Jugendamtsmitarbeiterin Susanne G. vor Gericht als Zeugin geladen. Wie der Bonner EXPRESS aus Justizkreisen erfuhr, wird sie aussagen! Die spannende Frage: Was enthüllt Annas Sachbearbeiterin am Montag?
Über ein Jahr lang sollen Petra und Ralf W. (beide 52) ihr Pflegekind gequält, massiv misshandelt haben. Mindestens 55-mal, so die Anklage. Unter anderem sollen sie Anna zur Strafe in der Badewanne unter Wasser getaucht haben, bis das Mädchen im Juli 2010 bei so einer Horror-Prozedur starb.
Dass so etwas „vor den Augen“ des Jugendamtes passieren konnte, unfassbar… Gegen Susanne G. und weitere Amtsmitarbeiter wird wegen einer möglichen Mitschuld ermittelt.
Am Montag G.s Auftritt zunächst im Zeugenstand. Sie wird vom Gericht belehrt werden, dass sie zu Sachen, die sie selbst belasten, nichts sagen muss. Andere würden an ihrer Stelle die Aussage verweigern – doch Susanne G. will reden!
Es wird zunächst um allgemeine Fragen gehen, wie: Welchen Eindruck, welche Erfahrungen hatte sie mit dem Ehepaar W.? Vermutlich aber auch über deren Erziehungsmethoden. Da könnte es für die Jugendamtsmitarbeitern heikel werden!
Denn eine Nachbarin (29) belastete Susanne G. bereits schwer. Die 29-Jährige will Zeugin einer Wasserfolter geworden sein, G. darüber informiert haben. Die Nachbarin im Gericht: „Sie sagte, das sei nichts Schlimmes, sondern eine erzieherische Maßnahme.“
Kurz nach Annas Tod soll G. dann auch noch Unterlagen im Fall des toten Pflegekindes manipuliert haben – um etwas zu vertuschen? Sie steht im Verdacht, sogar Kollegen zur Aktenvernichtung angestiftet zu haben.
Quelle

Bizarre Studie im Auftrag des BKA„Kinder können zu wenig sexuelle Erfahrung sammeln“

Quelle, originallink: http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-33418/bizarre-studie-im-auftrag-des-bka-sex-mit-kindern-ist-normal-wie-zwischen-mann-und-frau_aid_1096245.html

Bizarre Studie im Auftrag des BKA„Kinder können zu wenig sexuelle Erfahrung sammeln“
Dienstag, 10.09.2013, 12:27 · von FOCUS-Redakteurin Petra Hollweg, FOCUS-Online-Korrespondent Ansgar Siemens und FOCUS-Redakteur Göran Schattauer

Die oberste deutsche Polizeibehörde, das Bundeskriminalamt in Wiesbaden, hat über Jahre hinweg eine Studie veröffentlicht, die Thesen von Kinderschändern verbreitet. Erst nach einer FOCUS-Anfrage wurde die Studie jetzt von der Homepage des BKA gelöscht. Eine Spurensuche.
Sein jüngster Fall führt Michael C. Baurmann in die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die Leiche eines unbekannten Briten, gestrandet 1943 an der spanischen Küste, im Gepäck vertrauliche Akten. Ein Spion? Ein Deserteur? Ein Mord? Für den TV-Sender Arte beginnt der pensionierte Chef-Analytiker des Bundeskriminalamts (BKA) eine Spurensuche, um das Geheimnis des Toten zu enträtseln.

Wenn es um die eigene Vergangenheit geht, lässt Baurmann solchen Eifer vermissen. Als renommierter Opferforscher hat er Pädophilen-Propaganda verbreitet. Und das ausgerechnet mit dem Siegel der wichtigsten Polizeibehörde Deutschlands, die Kinderschänder eigentlich jagt.

„Sexualität, Gewalt und psychische Folgen“
Der Psychologe war Mitbegründer der Operativen Fallanalyse im BKA und war dort zuletzt Wissenschaftlicher Direktor. Die propädophilen Sentenzen finden sich in einer Studie, die aus dem Jahr 1983 stammt: „Sexualität, Gewalt und psychische Folgen“. Es war die Zeit, in der im grün-alternativen Milieu Kinder-„Freunde“ viele Unterstützer fanden. Im Jahr 1996 wurde das 800-Seiten-Werk nahezu unverändert neu aufgelegt und ist Teil der „BKA-Schriftenreihe“. Bis zur FOCUS-Anfrage vor wenigen Tagen war sie auf der Behördenseite als Download abrufbar.

In mehreren Passagen präsentiert Baurmann in seinem Werk distanzlos krude Thesen. Und er formuliert Positionen, die schaudern lassen. „Die Studie ist ein Beispiel dafür, wie auch Wissenschaftler dem damaligen Zeitgeist unterlagen“, schimpft Johannes-Wilhelm Rörig, Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung.

Der Pädophilen-Jargon, dieses perfide Gesäusel
Baurmann übernimmt den Pädophilen-Jargon, dieses perfide Gesäusel, das beim aufgeklärten Leser Toleranz und Verständnis hervorrufen soll: Wenn Kinder Sex wollen, wie kann die Gesellschaft das verbieten? Der Wunsch geht von den Kindern aus. Sex ist nichts Schlimmes. Die Gesellschaft ist schlimm.

Und so fabuliert Baurmann darüber, „dass unsere Kinder tatsächlich zu wenige Lernerfahrungen im sexuellen Bereich sammeln können“. Sexualität gelte als „schmutzig“ und „leistungsbezogen“, Minderjährige „scheinen dieser Belohnung nicht würdig zu sein“. Wegen „seiner Festlegung auf feste Altersgrenzen zum Schutz der sexuellen Selbstbestimmung“ habe sich der Gesetzgeber „mit gewichtigen Gegenargumenten auseinanderzusetzen“.

Auch Vordenker der Pädophilie-Bewegung kommen zu Wort
Ausführlich lässt Baurmann Vordenker der Pädophilen-Bewegung zu Wort kommen. Zum Beispiel Frits Bernard. Der Niederländer vertrat die Ansicht, Sex mit Kindern sei genauso normal wie Sex zwischen Mann und Frau. Weder Pädophile noch Kinder hätten ein Problem mit Pädophilie, sondern „nur die Gesellschaft“. Bei Baurmann darf Bernard von einer Untersuchung berichten, die gezeigt habe, dass Kinder sexuelle Kontakte zu Erwachsenen „oft als positiv erleben“.

„Ignoranz des BKA gegenüber dem Leid der Opfer“

Auch der Psychologe Helmut Kentler taugt in Baurmanns Studie als Stichwortgeber. Kentler riet in den 80er-Jahren Behörden, sozial auffällige Jugendliche bei Päderasten in Pflege zu geben. Falls es sexuelle Kontakte gebe, könnten die Folgen manchmal „sogar als sehr positiv beurteilt werden“: Die pubertären Jungen würden „Frustrationstoleranz und Leistungsfähigkeit“ lernen. Auf die Frage, wie seriös derlei Quellen sind, teilt Baurmann mit, er habe etwa 500 Autoren und Quellen zitiert. Kentler und Bernard seien nicht entscheidend für die Aussagekraft der Studie. Im Übrigen habe er von beiden keine „tatsächlichen oder sogenannte Ratgeber-Bücher empfohlen“.

Es ist offensichtlich nicht die Wahrheit. Am Schluss seines Werks skizziert Baurmann eine Schulstunde zum Thema “Strafbare sexuelle Handlungen mit Kindern“. Als Vorbereitung empfiehlt er Lehrern und Eltern: das Kentler-Büchlein „Eltern lernen Sexualerziehung“.

Keine Nähe zur Pädophilen-Bewegung?
Baurmann will heute von einer Nähe zur Pädophilen-Bewegung nichts wissen. Er habe sich nie dafür ausgesprochen, sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern zu legalisieren. Das „Machtgefälle“ verbiete so etwas „generell“. Seine Studie könne nicht als propädophile Position gesehen werden.

Experten für Kindesmissbrauch sehen das anders und sind entsetzt. Dass die Studie bis vor kurzem noch im Netz abrufbar war, wertet Ursula Enders als „Ignoranz des BKA gegenüber dem Leid der Opfer“. Die Gründerin des Opfervereins „Zartbitter“ wirft der Behörde sogar die „Bagatellisierung der Sexualdelikte von Pädosexuellen“ vor. Soziologin Anita Heiliger sagt: „So etwas darf nicht als angeblich wissenschaftlich verbreitet werden.“

Schwerste Straftaten
BKA-Präsident Ziercke betonte auf FOCUS-Anfrage, die Behörde habe „zu keiner Zeit die Legalisierung sexueller Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern befürwortet“. Jegliches Engagement dafür sei „nicht akzeptabel“. Es gehe um „schwerste Straftaten“.

Die Publizistin Alice Schwarzer („Emma“) geht davon aus, dass Baurmann „eng mit der Szene der Kinderfreunde verbandelt war“. In diesem Zirkel trieben auch Bernard und Kentler ihr Unwesen. Eine Basis für diese Propagandisten war schon damals die Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität (AHS). Auch Baurmann gehörte dem Verein von 1985 bis 1990 an. Die AHS setzt sich seit jeher offen für die Legalisierung „einvernehmliche sexueller Handlungen“ mit Kindern ein.

Die Reaktion auf die FOCUS-Recherche

Es habe damals innerhalb der AHS verschiedene Arbeitsgruppen gegeben, die „relativ autonom“ gewesen seien, sagt Baurmann auf FOCUS-Anfrage. Er habe sich in der Runde „Männer gegen Männergewalt“ engagiert. Wegen eines Missbrauch-Strafverfahrens gegen einen AHS-Vorstand habe er den Verein verlassen. Über seine „Mitarbeit“ in der AHS will Baurmann seine Vorgesetzten informiert haben. BKA-Präsident Jörg Ziercke sagte dagegen auf FOCUS-Anfrage, weder er noch seine Vorgänger hätten von Baurmanns Engagement in der AHS gewusst.

Aufgrund der FOCUS-Recherche reagierte das Bundeskriminalamt schließlich und erklärte: „Das BKA wird die Studie ´Sexualität, Gewalt und psychische Folgen´ der Forschungsreihe des BKA, Band 15, aus dem Jahr 1983, einer externen wissenschaftlichen Begutachtung unterziehen. Bis zum Abschluss dieser Prüfung wird die Studie von der Homepage des BKA entfernt.“
….Weiterlesen unter dem originallink.
Wir danken Focus für die Recherche!

Schweiz: Seite zur Aufarbeitung der Heimfälle

http://www.kinderheime-schweiz.ch/de/index.php

Kinderheime in der Schweiz Historische Aufarbeitung

unter Einbezug von Berichten ehemaliger Heimkinder, Zeitzeugen, Akten, Bildquellen und Literatur. Ein Projekt der Guido-Fluri-Stiftung. Projektleitung: Dr. Thomas Huonker

Postadresse:
Dr. Thomas Huonker, Projektleiter
Ährenweg 1, CH-8050 Zürich

E-Mail: info@kinderheime-schweiz.ch
Telefon: 078 658 04 31

Auszug:

Berichte von ehemaligen Heimkindern

„Bausch, der Cheferzieher, der Erziehungsmanager, dem vom Staat 40 Knaben im Alter von 6 bis 16 anvertraut worden waren, natürlich im Namen einer vorgeschobenen Stiftung, thronte für alle gut sichtbar im Speisesaal, dreimal täglich zu den Mahlzeiten, unter der Gipsbüste von Pestalozzi, seinem Vorbild. Unablässig sprach er von Pestalozzi. Die Zöglinge kannten Pestalozzis Biografie, oder wenigstens einige Jahreszahlen, doch die Erziehungsmethoden des grossen Aufklärers blieben ihnen unbekannt. Unter seiner Büste sass der Cheferzieher, der Haustyrann, hielt Gericht, strafte, fluchte, donnerte, drohte, betete, verurteilte, schrie herum, machte jeden Knaben zum Wurm oder zur Ratte, führte mit Akribie sein Strafenbuch mit vielen Strichen.“

Zitate über seine Zeit in zwei Kinderheimen aus dem Buch von Franz Rueb:
Rübezahl spielte links aussen. Erinnerungen eines Politischen.  Zürich 2009.
Aus dem ehemaligen Heimkind Franz Rueb, geboren 1933, wurde ein bekannter Politiker, Theaterschaffender und Autor mehrerer Bücher.
Mehr Zitate aus diesem Buch lesen:…..

16.09.2013 beginnt Missbrauchsprozess gegen Stift Admont.

Morgen beginnt Missbrauchsprozess gegen Stift Admont
16 Sep, 2013 in Missbrauch, Prozesse

-Bischof Kapellari hat Beschuldigte schnell noch pensioniert -Nun kamen auch mehrere Schülerselbstmorde ans Tageslicht (Admont, Wien, 16.9.13, PUR) Bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen, Kiefer ausgerenkt, hunderte Male schwere Prügel und häufige rituelle Vergewaltigungen: Die beschuldigten Priester sollen in den siebziger Jahren in Stift Admont unfassbare Grausamkeit haben walten lassen. Als einer der Betroffene einmal versuchte, Gegenwehr […]

Quelle: http://www.betroffen.at/archives/category/prozesse

Wir danken den mutigen Betroffenen für ihre Ausdauer und ihr Engagement für Aufklärung.

Anmerkung der eigenen Redaktion: in den meisten Fällen ist es erwünscht, so auch hier, dass Betroffene solidarität zeigen und Gerichtsverhandlungen von anderen Beiwohnen.

Wenn Sie einen Gerichtstermin als Missbrauchsopfer haben und viele solidarische Leute um sich wünschen, wir veröffentlichen Ihre Verhandlung. Einfach Mail an: office@shg-os.com  Mit der Erlaubnis zum Veröffentlichen und Weiterleiten.

Studie über Zeit vor 1970
55 Heimkinder Opfer sexueller Gewalt

In zwei katholischen Heimen im Bistum Limburg sind vor Jahrzehnten laut einer Studie 55 Kinder und Jugendliche Opfer sexueller Übergriffe geworden – weit mehr als bekannt. Die Ergebnisse der Studie überstiegen alles, „was ich mir jemals vorgestellt habe“, betonte Geschäftsführer Casper Söling.

Sexuellen Missbrauch und Misshandlungen von Heimkindern in den Nachkriegsjahren hat eine wissenschaftliche Studie für zwei katholische Einrichtungen im Bistum Limburg untersucht. Aus dem St. Vincenzstift Aulhausen bei Rüdesheim und aus dem Jugendheim Marienhausen hätten sich bislang allein 55 Personen wegen sexueller Übergriffe bis hin zu Vergewaltigungen gemeldet, teilte der Geschäftsführer der Sankt Vincenzstift gGmbH und Träger der heutigen Jugendhilfe Marienhausen, Caspar Söling, in Rüdesheim mit.

Körperliche und seelische Züchtigung
Viele weitere Kinder und Jugendliche hätten zwischen 1945 und 1970 strenge, demütigende Strafen, quasi-militärischen Drill sowie körperliche und seelische Züchtigungen erlitten, heißt es in der Studie des Lehrstuhls Kirchengeschichte der Ruhr-Universität Bochum, die am Sonntag im Beisein ehemaliger Heimkinder vorgestellt wurde. Vertreter der Ordensgemeinschaften der Dernbacher Schwestern und der Salesianer Don Boscos, deren Ordensleute die Häuser damals geleitet hatten, zeigten sich entsetzt und entschuldigten sich. „Einzelne sind ihrer Verantwortung als Christen, als Ordenschristen, nicht gerecht geworden. Das bewegt mich zutiefst“, erklärte die Provinzoberin der Dernbacher Schwestern, Simone Weber. Auch der Vertreter der Salesianer Don Boscos, Provinzialvikar Pater Reinhard Gesing, bat die Opfer um Verzeihung.

Söling erklärte, die Ergebnisse „übersteigen alles, was ich mir jemals vorgestellt habe“. Er hatte die Studie in Auftrag gegeben, nachdem 2009 schwere Vorwürfe gegen das Sankt Vincenzstift und vor allem gegen seinen früheren Direktor, den Geistlichen

, bekannt geworden waren.

Direktor als Haupttäter
Im einzelnen meldeten sich für das Sankt Vincenzstift mehr als 40 ehemalige Heimkinder. „Davon berichteten 15 von sexueller Gewalt in der Zeit von 1958 bis 1970. Überwiegend durch Direktor Müller, aber auch von einem Mitarbeiter, Schwestern und dem damaligen für das Vincenzstift tätigen Arzt“, so die Studie. Weitere 15, noch im Stift lebende Personen hätten von ähnlichen Übergriffen in dieser Zeit erzählt. Mit Blick auf die Jugendhilfe Marienhausen meldeten sich bei den Salesianern 51 ehemalige Heimkinder. 25 berichteten von sexuellen Übergriffen und sexueller Gewalt.

Die Studie betont zugleich, dass sich die Pädagogik der beiden Einrichtungen in vielen Fällen im Rahmen des damaligen strengen Erziehungsstils bewegt habe. Den Alltag erschwert hätten auch fehlende finanzielle Mittel, Gruppengrößen von bis zu 40 Kindern und Überforderung der Mitarbeiter. „Die Studie zeigt, dass nicht alle Täter waren, zahlreiche positive Erinnerungen von Ehemaligen belegen uns das“, betonte Söling.

„Strukturelle Schuld der Kirche“
Die teilweise schweren Vergehen seien aber nicht durch schwierige Rahmenbedingungen zu entschuldigen. Sie seien möglich geworden, weil „Kleriker ihre Schandtaten als Gottes Strafe darstellten und damit die Opfer mundtot machten“. Auch hätten Schwestern und Mitarbeiter in falscher Ehrfurcht geschwiegen. Den Amtsträgern sei es mehr um das Ansehen der Kirche gegangen als um die Würde der Opfer. Deshalb handele es sich auch um eine strukturelle Schuld der Kirche, betonte Söling.

15.09.2013, Quelle: dpa, kna

Originallink mit Videos: http://www.heute.de/55-Heimkinder-Opfer-sexueller-Gewalt-29759242.html

Spiegel.de zu dem Kindesmissbrauchsvorwurf bei den 12-Stämmen:

Misshandlungsverdacht bei Urchristen: „Die leben mit ihren Kindern in einer eigenen Welt“

Aus Deiningen berichtet Anna Kistner
Wurden Kinder auf Gut Klosterzimmern jahrelang systematisch verprügelt? Heimlich gedrehte Videoaufnahmen lassen daran kaum mehr Zweifel. Die Urchristen der „Zwölf Stämme“ streiten die Vorwürfe nicht ab. Besuch in einer Parallelwelt im Nördlinger Ries.
Schaufeln und Eimer liegen im Sandkasten verstreut. Zwei leere Schaukeln baumeln im Wind. Ein Volleyballnetz haben die Anhänger der urchristlichen Gemeinschaft „Zwölf Stämme“ mit einem rot beschrifteten Leintuch verhängt. „Yom Kippur ohne Kinder“ steht darauf. Die Szenerie, vor der sich Annette Schüle, 49, und ihr Mann Klaus, 53, aufgestellt haben, soll zeigen, dass hier Unrecht geschehen ist.

Ein „Überfallkommando“ habe ihre Kinder am Donnerstag mitgenommen, sagt Klaus Schüle. In den frühen Morgenstunden seien Jugendamtsmitarbeiter und Polizisten auf das Gut Klosterzimmern im westbayerischen Deiningen gekommen. Polizisten in Schutzwesten, mit Pistolen und Kampfstiefel hätten die Familien im Wohnzimmer zusammengetrieben. „Der Leiter des Jugendamts las vor, dass uns das Sorgerecht entzogen wurde“, sagt Schüle. Dann seien die Mitarbeiter des Amtes langsam auf die Kinder zugegangen. „Unser 13-Jähriger zitterte vor Angst“, sagt die Mutter mit Tränen in den Augen.

Was die radikalen Christen als Überfall beschreiben, heißt im Behördendeutsch Inobhutnahme nach vorläufigem Sorgerechtsentzug. Eine gut begründete Inobhutnahme, wie die Behörden meinen. Es gebe „glaubwürdige, konkrete und verwertbare Informationen“ darüber, dass das „körperliche und seelische Wohl der Kinder nachhaltig gefährdet sein könnte“.

Hinweise auf erhebliche und dauerhafte Kindesmisshandlung

Das Landratsamt Donau-Ries erklärte, man habe „neuerliche Hinweise auf erhebliche und dauerhafte Kindesmisshandlung“ in der Urchristen-Gemeinde erhalten. Auch am zweiten bayerischen Standort der „Zwölf Stämme“ nahe Ansbach holten die Behörden zwölf Kinder aus der sektenähnlichen Gemeinschaft.

Die „Zwölf Stämme“ streiten sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit den Behörden. Zunächst ging es dabei um die Schulpflicht, weil die Urchristen ihre Kinder aus Angst vor Sexualkunde und Evolutionslehre von der Schule fernhielten. Vor rund einem Jahr kamen Vorwürfe auf, Kinder würden in der Gemeinschaft systematisch geschlagen, Züchtigung als normales Erziehungsmittel angesehen. Im August stellte die Staatsanwaltschaft Augsburg ihre Ermittlungen jedoch aus Mangel an Beweisen ein.

Nun lieferte offenbar ein Journalist neues, brisantes Material. Wolfram Kuhnigk, der sich bei den „Zwölf Stämmen“ als vollbärtiger Sinnsucher vorstellte, lebte mit Unterbrechungen knapp zwei Wochen auf Gut Klosterzimmern. Was die Urchristen im Nördlinger Ries nicht ahnten: In mehreren sogenannten „Bestrafungsräumen“ (Kuhnigk) im Keller des Guts installierte der verdeckte Reporter Kameras und Mikrofone.

„Gespenstische“ Prügelszenen gefilmt

Eine Szene aus dem so entstandenen Material zeigt, was ein kleiner Junge dort erdulden musste: In einem schlecht beleuchteten Raum beugt sich das Kind mit heruntergelassener Hose noch vorne. Eine Frau schlägt mit einer Rute mehrmals hart auf den Po des Kindes. Ein weiterer Junge steht daneben.

Mehr als 50 solcher Schläge habe er gefilmt, sagt Reporter Kuhnigk SPIEGEL ONLINE. Die Szenen seien „gespenstisch“, sagt ein Redaktionsmitglied der Sendung „Extra – das RTL-Magazin“, in der der ganze Beitrag am Montag um 22.45 Uhr zu sehen sein soll. Die Züchtigungen liefen so ruhig und routiniert ab, als seien die Kinder daran gewöhnt.

Kuhnigk erklärt, im Jargon der „Zwölf Stämme“ würden die Kinder durch die Schläge „gereinigt“ und „vom Teufel befreit“. Schläge würden ständig und aus unterschiedlichen Gründen fällig. Es reiche schon, wenn ein Kind im Unterricht nicht aufpasst. Das „Recht zu korrigieren“ habe jedes getaufte und damit erwachsene Mitglied der Glaubensgemeinschaft. Es gebe zwar Mitglieder, die ihre Kinder liberal erziehen wollen, eine „allgegenwärtige, gegenseitige Kontrolle, ein auf Einschüchterung gebautes, totalitäres Bespitzelungssystem“ mache es aber unmöglich, einen eigenen Willen zu leben, sagt Kuhnigk.

Seine Belege zeigte der Journalist vor etwa drei Wochen dem Jugendamt in Donauwörth. Es alarmierte das Amtsgericht Nördlingen, das den Fall nun aufrollt und die Kinder abholen ließ. Und auch die Ermittlungsbehörden sind nun wieder am mutmaßlichen Misshandlungsfall Gut Klosterzimmern interessiert: Christian Engelsberger, Sprecher der Augsburger Staatsanwaltschaft, sagte der Zeitung „Augsburger Allgemeine“, seine Behörde ermittle „wegen Misshandlung Schutzbefohlener und gefährlicher Körperverletzung“, zunächst gegen Unbekannt. Bei einer Durchsuchung seien „Stöcke und Ruten gesichert“ worden. Außerdem habe man „Räume gefunden, bei denen der Verdacht besteht, dass dort Misshandlungen stattgefunden haben“. Die Ausstattung lege diesen Schluss nahe.

„Harmlose, liebe Menschen“

Als im Frühsommer die ersten Prügelvorwürfe aktenkundig wurden, hatten es die „Stämme“-Mitglieder mit einer Charmeoffensive im Ort Deiningen versucht. „Bestimmt haben Sie uns und unsere Kinder öfters durchs Dorf schlendern sehen. Welches Bild haben Sie von unseren Kindern? Sehen Sie deren Wohl als gefährdet an?“, fragten sie in einer Stellungnahme auf der Internet-Seite der „Twelve Tribes“.

Bei der nahe gelegenen Metzgerei in Deiningen hat die offenbar verfangen. Auch nach der Polizeiaktion vom Vortag heißt es dort, die Anhänger der „Zwölf Stämme“ seien „harmlose, liebe Menschen“. Die Frau an der Kasse sagt: „Die leben mit ihren Kindern in ihrer eigenen Welt.“ Dass in der heilen Welt in Klosterzimmern – zwischen grünen Feldern, geranienbehängten Balkonen und friedlich grasenden Kühen – ein Prügelregiment herrschen soll, kann sich hier keiner vorstellen.
Auf die direkte Frage, ob ihre Kinder geschlagen würden, sagen Klaus und Annette Schüle, das wollten sie nicht kommentieren. Keine Bestätigung, aber auch keine Widerrede. Vorwürfe gegen ihre Gemeinschaft würden von einem ehemaligen Mitglied als „Racheaktion“ organisiert. Rache für was? Die Schüles schauen stumm auf den Boden. Keine Antwort.

„Wir sind als Sektenmitglieder abgestempelt. Uns glaubt man eh nicht“, sagen sie stattdessen. „Wir lieben unsere Kinder. Ihr Willen wird in Klosterzimmern nicht gebrochen“, sagt die Mutter. Vor einem Jahr habe ein Amtsarzt ihre sechs Kinder untersucht und keine Verletzungen feststellen können. Ihre Kinder seien glücklich, nur ein Sohn habe aus freier Überzeugung die Glaubensgemeinschaft verlassen.

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Verhütung verboten, ein Leben nach der Bibel: Die Großfamilie Wilson lebt auf einem Bauernhof an der US-Ostküste – und ist Teil der Quiverfull-Bewegung. Das erklärte Ziel der radikalen Christen: So viele Kinder in die Welt setzen wie nur möglich. Mehr…

Mitarbeit: Christoph Titz, Frauke Lüpke-Narberhaus

Originallink: http://www.spiegel.de/schulspiegel/12-staemme-urchristliche-sekte-sieht-sich-verfolgt-a-920843.html

Wir danken Wolfram Kuhnigk für die mutige echt gute Recherche! Danke!

Australien entschuldigt sich für erzwungene Adoptionen

Die australische Regierung hat sich offiziell für die erzwungene Adoption Zehntausender Babys entschuldigt, die zumeist als Kinder unverheirateter Frauen zur Welt gekommen waren.

Dass die Kinder von den 50er bis in die 70er Jahre ihren Müttern weggenommen worden seien, habe „ein lebenslanges Vermächtnis des Schmerzes und des Leidens“ verursacht, sagte Premierministerin Julia Gillard gestern.

„Bei Ihnen, den Müttern, die durch ein System betrogen wurden, das Ihnen keine Wahl gab und Sie Manipulation, Misshandlung und Missbrauch aussetzte, entschuldigen wir uns.“

Video dazu in iptv.ORF.at

Mit „falschen Beteuerungen getäuscht“

Die betroffenen Mütter seien nicht über ihre Rechte aufgeklärt und mit „falschen Beteuerungen getäuscht“ worden. „Sie wurden gezwungen, Zwang und Brutalität von Praktiken zu erleiden, die unethisch, ehrlos und in vielen Fällen illegal waren“, führte Gillard in ihrer Entschuldigung aus.

Der Entschuldigung war eine Untersuchung im Auftrag des Senats vorausgegangen, der zufolge von 1951 bis 1975 in Australien 225.000 Babys ihren Müttern zwangsweise weggenommen wurden. Auf unverheiratete Frauen wurde Druck ausgeübt, damit sie ihre Babys zur Adoption freigeben, die Adoptionen wurden als alternativlos dargestellt. Vielfach wurden in den Geburtsurkunden der betroffenen Kinder einfach die Adoptiveltern als leibliche Eltern eingetragen.

Premierministerin im Amt bestätigt

Unterdessen stellte sich Gillard heute nach Kritik an ihren Führungsqualitäten überraschend einer Vertrauensabstimmung in ihrer eigenen Partei. Die Abgeordneten ihrer Partei bestätigten sie im Amt, einen Gegenkandidaten gab es nicht. Damit festigte Gillard zunächst auch ihre Position als Regierungschefin.

Ihr Amtsvorgänger Kevin Rudd hatte sich kurz vor der Abstimmung geweigert, gegen die Parteichefin anzutreten. Einige in der Partei hatten gehofft, er werde Gillard herausfordern. Rudd verwies aber darauf, dass er zugesagt habe, sich nicht gegen sie zu stellen, nachdem er 2010 von Gillard aus dem Amt gedrängt worden war.

Originallink:

http://orf.at/stories/2172836/

Danke an den ORF für die kritische Berichterstattung!

Kinderschändung: Britische Kirche will BBC-Star Orden aberkennen

Der vor einem Jahr verstorbene exzentrische BBC-Moderator und TV-Star Jimmy Savile soll laut Polizeiangaben über einen Zeitraum von über 40 Jahren mindestens 300 Mädchen und Jungen missbraucht haben.

London (kath.net/KNA) Nach dem Missbrauchsskandal um den verstorbenen BBC-Moderator Jimmy Savile bemühen sich britische Kirchenvertreter um die Aberkennung des päpstlichen Gregoriusordens. Der exzentrische Moderator und TV-Star Savile, der vor genau einem Jahr im Alter von 84 Jahren starb, soll laut Polizeiangaben über einen Zeitraum von über 40 Jahren mindestens 300 Mädchen und Jungen missbraucht haben. Der katholische Erzbischof von Westminster, Vincent Nichols fragte britischen Presseberichten zufolge schriftlich in Rom an, dort die Möglichkeit einer Rücknahme der päpstlichen Ehrung zu prüfen.

Unterdessen sagte Vatikansprecher Federico Lombardi am Wochenende englischsprachigen Medien, ein Entzug des Gregoriusordens sei nicht möglich, da kein offizielles Register geführt werde, aus dem der Name gestrichen werden könnte. Ohnehin handle es sich um eine Ehrung auf Lebenszeit, die mit dem Tod erlösche. Auch im Jahrbuch des Heiligen Stuhls werde diese Auszeichnung nicht vermerkt.

Der nach Papst Gregor I. benannte Gregoriusorden, ein achtzackiges Kreuz aus roter Emaille mit Goldrand, ist eine der höchsten Auszeichnungen des Papstes für Laien. Der praktizierenden Katholik und Fernsehstar Savile, der auch Kindersendungen moderierte, wurde 1990 von Johannes Paul II. für sein soziales Engagement geehrt.

Die 1831 von Papst Gregor XVI. gestiftete Auszeichnung ist eine der höchsten Ehrungen, die der Papst an Laien verleiht. Schon 1834 wurde er allgemein «für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion» als Ritterorden verliehen. Seinen Namen erhielt er nach Papst Gregor I., der den Ehrentitel «der Große» trägt (590-604). Während seines Pontifikates gelang es ihm, durch politisches Geschick und gute Verwaltung des kirchlichen Besitzes die Grundlagen für den späteren Kirchenstaat zu schaffen. Papst Johannes Paul II. (1978-2005) erneuerte den Orden 1993; seitdem wird der Orden auch an Frauen verliehen.

Auch der schottische Kardinal Keith O’Brien befürwortete laut einem Bericht der Tageszeitung «Daily Record» eine Aberkennung der päpstlichen Auszeichnung. Er sei lange Jahre mit Savile befreundet gewesen, habe aber nichts von dessen dunkler Seite geahnt. Ein solcher Schritt sei nun eine «angemessene Antwort», so ein Sprecher O’Briens.

Zu den Unterstützern Saviles gehörten Medienberichten zufolge auch Lady Diana und die frühere Premierministerin Maggie Thatcher. Im Sender BBC sollen die pädophilen Neigungen des Stars ein offenes Geheimnis gewesen sein.

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Originallink:

http://www.kath.net/news/38655

Wir danken kath.net für die kritische Berichterstattung!

US-Kardinal soll pädophile Priester geschützt haben

Der US-amerikanische Kardinal Roger Mahony soll kircheninternen Akten zufolge pädophile Priester gezielt vor Strafverfolgung geschützt haben, wie die „Los Angeles Times“ schreibt.

Laut den Dokumenten von 1986 und 1987, aus denen die Zeitung „Los Angeles Times“ (Montag-Ausgabe, Ortszeit) zitierte, entwarfen Mahony als damaliger Erzbischof von Los Angeles und der für Missbrauchsfälle zuständige Referent Thomas Curry eine Strategie, um drei Priester, die der Kirchenleitung sexuellen Missbrauch von Kindern gestanden hatten, polizeilichen Ermittlungen zu entziehen. Das geht aus einem Bericht der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA hervor.

Curry, heute Weihbischof für Santa Barbara, riet laut den Angaben seinem Vorgesetzten Mahony, die pädophilen Geistlichen von Besuchen bei Therapeuten abzuhalten, aus Angst, dass diese die Behörden verständigen könnten. Zudem hätten sie den straffälligen Priestern Aufgaben außerhalb Kaliforniens übertragen, um Nachforschungen der bundesstaatlichen Behörden zu verhindern.

Juristische Schritte sollten vermieden werden

Als Beispiel führt die „Los Angeles Times“ den Fall eines Priesters an, der eingeräumt haben soll, seit seiner Weihe 1966 zahlreiche Buben sexuell missbraucht zu haben. Das Blatt zitiert einen auf Juli 1986 datierenden Brief Mahonys an den Leiter einer Therapieeinrichtung für pädophile Kleriker im US-Bundesstaat New Mexico. Darin wende er sich gegen eine Rückkehr des betreffenden Geistlichen in sein Erzbistum, weil dann „sehr wahrscheinlich irgendwelche juristischen Schritte sowohl im strafrechtlichen als auch zivilrechtlichen Bereich“ zu erwarten seien.

Kardinal Roger Mahony entschuldigte sich wiederholt bei den Missbrauchsopfern

Im Mai 1987 warnte Curry laut der Zeitung seinen Erzbischof vor einer erneuten Beschäftigung des Priesters. „Zahlreiche, vielleicht zwanzig“ Opfer könnten den Mann wiedererkennen, argumentierte Curry. Der beschuldigte Geistliche sei im Lauf des Jahres zwar nach Los Angeles zurückgekehrt, habe aber keine seelsorgerliche Aufgabe erhalten, weil er sich geweigert habe, seine Medikamente zur Kontrolle des Sexualtriebs zu nehmen. Er habe seinerseits der Kirchenleitung versichert, die Gefahr gerichtlicher Klagen sei gering, da seine Opfer illegale Einwanderer seien. Der Zeitung zufolge schied der Mann 1989 aus dem Priesterdienst aus und starb 2009.

Erneute Entschuldigung des Kardinals

Mahony, seit 1991 Kardinal und seit 2011 im Altersruhestand, entschuldigte sich laut „Los Angeles Times“ am Montag erneut bei den Opfern. Zudem verwies er auf seine Begegnungen mit rund 90 von Klerikern Missbrauchten. Er bete täglich für sie. Curry, seit 1994 Weihbischof, war nach Angaben der Zeitung für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Die vertraulichen Aufzeichnungen zu über 75 des Missbrauchs beschuldigten Priestern sollen dem Bericht zufolge in den kommenden Wochen veröffentlicht werden. Ein Gericht hatte Mitte Dezember die Herausgabe an die Justiz verfügt. Ihre Publikation ist laut „Los Angeles Times“ Teil einer Vereinbarung der Erzdiözese mit mehr als 550 mutmaßlichen Missbrauchsopfern. Sie hatten 2007 Entschädigungszahlungen in der Rekordhöhe von insgesamt 660 Millionen US-Dollar durchgesetzt. Die Erzdiözese geriet dadurch an den Rand der Zahlungsunfähigkeit.

KAP

Quelle: Danke an den ORF für kritische Berichterstattung!

http://religion.orf.at/stories/2568181/