So schützt die Justiz unsere Kinder nicht:

JUSTIZ     25.02.2011
Kinderschänder auf freiem Fuß – Mutter bangt
Wenn ein Mann wiederholt Kinder missbraucht, dafür verurteilt wird, doch vorerst auf freiem Fuß bleibt – sorgt das für Unverständnis. Eine verzweifelte Mutter hat den ORF darüber informiert, die Justiz will am Freitag Stellung nehmen.
Die Mutter machte eine Anzeige
Im Februar 2010 zeigte eine Mutter ihren Lebensgefährten an. Er soll ihre damals zehnjährigen Zwillingstöchter schwer missbraucht haben. Der Mann leugnete die Tat und blieb auf freiem Fuß.

Im Juli wurden die beiden Mädchen einvernommen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um einen besonders schweren Fall von Kindesmissbrauch handelt. Mit den Aussagen der Mädchen konfrontiert, gestand der Verdächtige die Tat zumindest teilweise, blieb aber in Freiheit.
Täter suchte weiterhin die Nähe zu Mädchen
Etwas später tauchte der Mann sogar am Spielplatz auf und schaute den Mädchen beim Spielen zu. Auch darin sah die Staatsanwaltschaft keinen Grund für eine Untersuchungshaft.

Im November 2010 war dann die Gerichtsverhandlung: Der Mann gestand zur Gänze und wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt. Er ging aber in Berufung. Das Urteil war damit noch nicht rechtskräftig.

Antrag auf U-Haft vom Gericht abgelehnt
Erst zu diesem Zeitpunkt stellte die Staatsanwaltschaft wegen Fluchtgefahr einen Antrag auf U-Haft, den das Gericht aber ablehnte. Der Mann blieb wieder auf freiem Fuß. Im Jänner 2011, ein Jahr nach der Anzeige, wurde das Urteil dann rechtskräftig. Der Mann wurde aufgefordert, die Haftstrafe innerhalb der üblichen 30-Tage Frist anzutreten. Er ist nach wie vor auf freiem Fuß.

Mutter hat täglich Angst um ihre Kinder
Die Mutter der Zwillinge sagt gegenüber dem ORF Tirol, dass sie das Vorgehen der Justiz nicht nachvollziehen könne. Sie habe große Angst um ihre Kinder. Sie traue sich nicht mehr, die Mädchen ohne Begleitung zu lassen. Denn der verurteilte Täter wohne noch dazu ganz in der Nähe, so die Mutter.

Die Staatsanwaltschaft gibt nach ORF Tirol-Recherchen bereits Versäumnisse zu. Am Freitag will die Staatsanwaltschaft Innsbruck im Detail dazu Stellung nehmen.
tirol.ORF.at; 17.2.11
Schon vor einer Woche sorgte der Fall eines verurteilten Sexualstraftäters für Aufsehen im Land. Der Mann wurde rechtskräftig zu drei Jahren Haft verurteilt. Er bleibt aber vorerst auf freiem Fuß, bis er seine Haftstrafe antreten muss. Sexualstraftäter vorerst weiter in Freiheit
Zoller-Frischauf: Kein Pardon bei Kindesmissbrauch

Weiterlesen und Quelle und Originallink: http://tirv1.orf.at/stories/500877

Missbrauchte Jimmy Savile Kinder auch für satanische Rituale?

Der einst gefeierte Fernsehmoderator und posthum als grösster Kinderschänder Grossbritanniens geoutete Jimmy Savile soll Mitglied einer satanischen Sekte gewesen sein. Ein ehemaliges Opfer erzählt nun von okkulten Ritualen in den Kellern eines Krankenhauses. Der pädophile Fernsehmann schlug und vergewaltigte das damals 12-jährige Mädchen zusammen mit anderen Teufelsanbetern. Angeblich waren bei diesen Messen hochrangige Politiker anwesend.

Nachdem vor eineinhalb Jahren der bekannte britische Fernsehmoderator Jimmy Savile tot aufgefunden wurde, deckte eine Doku (gleich da unten) auf, dass der Träger des britischen Rittertitels mindestens 450 Opfer zwischen fünf Jahren und 47 Jahren missbraucht haben soll. Er gilt mittlerweile als der schlimmste Sexualstraftäter Grossbritanniens. Nun kommen weitere Anschuldigungen dazu, die ein weiteres düsteres Kapitel um die schrecklichen Missbrauchsvorwürfe aufschlägt.

Es geht um satanische Rituale, welche „Sir“ Jimmy Savile zusammen mit anderen Teufelsanbetern in Kliniken und Heimen durchgeführt haben soll. Eine Britin erzählte ihrer Therapeutin Valerie Sinason, was sie als 12-jähriges Mädchen alles erleiden musste, als sie von Savile – mit Kapuze und Maske – sowie anderen Männern geschlagen und vergewaltigt wurden. Savile habe „Hail Satan“ in Latein gesungen, während er das Mädchen im Keller des Stoke Mandeville Hospitals in Buckinghamshire missbraucht hat.

Passiert ist der Vorfall 1975. Jimmy Savile war als grosszügiger Unterstützer des Krankenhauses ein regelmässiger Besucher der Einrichtung. Das Missbrauchsopfer erinnert sich an einen Kellerraum mit vielen Kerzen. Sie erkannte Savile trotz Maske und Kapuze an seiner markanten Stimme und den blonden Haaren. Savile war nicht alleine und nicht der Anführer, erinnert sich die heute 54-Jährige. Der Vorwurf ist kein Einzelfall. Die Therapeutin des Opfers weiss von einem zweiten, unabhängigen Fall, bei dem das Oper aber schon älter war. Doch auch diese Frau erlitt einen solch grossen Schock, dass sie erst nach Jahrzehnten mit jemandem darüber sprechen konnte.

Dass jemand hunderte von Menschen missbrauchen kann, ist nicht möglich, ohne Deckung von oben gedeckt zu werden. Immer wieder Untersuchungen gegen Jimmy Savile angestrebt, aber stets erfolgos – auf Druck von oben.

Sehen Sie dazu die brisante ITV-Doku:

Originallink:

http://www.seite3.ch/Missbrauchte+Jimmy+Savile+Kinder+auch+fuer+satanische+Rituale+/571467/detail.html

Danke an seite 3.ch für die kritische Berichterstattung!